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App Design erstellen: Schritt für Schritt mit Figma

App Design erstellen heißt: festlegen, was jeder Bildschirm zeigt, wohin Nutzer tippen und wohin sie danach kommen, bevor jemand Code schreibt. Kurz gesagt: Nutzerfluss auf Papier skizzieren, schlichte Wireframes zeichnen, in Figma Optik und klickbaren Prototyp bauen, auf dem Handy testen und erst dann entwickeln.

Diese Reihenfolge verhindert den teuersten Fehler in App-Projekten: bereits programmierte Bildschirme noch einmal neu zu bauen.

App Design in 6 Schritten

  1. Ziel und Hauptaufgabe: Was macht die App in einem Satz? Was will der Nutzer beim ersten Start erledigen?
  2. Nutzerfluss: Liste die Schritte vom Öffnen der App bis zur erledigten Hauptaufgabe auf. Wie viele Taps sind es?
  3. Wireframes: Nur Layout, ohne Farben und Deko. Welcher Screen zeigt welche Infos und Buttons?
  4. Visuelles Design (UI): Farben, Schrift, Icons, Abstände, in einem stimmigen Stil, der zu deiner Marke passt.
  5. Prototyp: Verknüpfe die Screens und probiere die klickbare Version auf deinem eigenen Handy aus.
  6. Feedback und Korrekturen: Zeig es einer echten Person, notiere, wo sie stockt, und verbessere.

UI und UX: Aussehen oder Erlebnis?

UX (User Experience) beschreibt, wie die App funktioniert: Wie viele Schritte braucht die Registrierung, findet man, was man sucht? UI (User Interface) ist das Aussehen: Buttons, Farben, Texte. Gutes App UI UX Design beachtet beides. Eine schöne App, die die Anmeldung um drei Screens verlängert, verliert meist gegen eine schlichtere, die nicht im Weg steht.

Figma App Design: warum fast alle es nutzen

Figma ist ein browserbasiertes Design-Tool für die Zusammenarbeit. Kunde, Designer und Entwickler kommentieren in derselben Datei. Nützliche Funktionen:

Figma ist nicht die einzige Option (es gibt etwa Sketch), aber der De-facto-Standard.

Grundregeln für die App Oberfläche

Typische Design-Fehler

FehlerFolgeLösung
Screens zeichnen, bevor der Ablauf stehtFehlende Screens tauchen später aufErst Ablauf, dann Screens
Alles in die erste Version packenZeit und Budget wachsenNur die Hauptaufgabe zuerst; siehe MVP App entwickeln
Nur am Desktop-Monitor prüfenTexte sind am Handy zu kleinPrototyp auf echtem Handy testen
Ohne Freigabe programmierenDoppelte ArbeitDesign erst nach schriftlicher Freigabe umsetzen

Wer sollte das Design machen?

Du kannst es selbst tun, aber das Design ist der erste Eindruck: Anmeldung und Kauf entscheiden sich oft beim Blick auf die Screens. Wenn du es beauftragst, lass dir schriftlich geben, ob Design enthalten ist, wie viele Korrekturrunden es gibt und ob die Entwicklung auf deine Freigabe wartet. Wo das Design im Gesamtablauf steht, zeigt der Beitrag App Entwicklung Ablauf.

Das solltest du vor dem Design vorbereiten

Beantworte diese Fragen auf Papier, bevor du Figma öffnest. Ein Projekt mit klaren Antworten kommt mit Designer oder Team deutlich schneller voran:

Wem solltest du den Prototyp zeigen?

Schon drei Personen machen einen Unterschied. Gib den Prototyp jemandem, der die App nie gesehen hat, erkläre nichts und sag nur "versuch, diese Aufgabe zu lösen". Jedes Zögern und jeder falsche Tap ist eine Designfrage, die du klären kannst. Ein solcher Test kostet weit weniger, als dieselben Probleme nach der Programmierung zu finden. Prüfe vor der Freigabe als letztes, ob jeder Screen einen Zweck und jeder Button ein Ergebnis hat: Ein Button, der ins Leere führt, gehört zu den Lücken, die im Prototyp keiner sieht, im Livebetrieb aber jedem auffallen.

Häufige Fragen

Muss ich programmieren können, um ein App Design zu erstellen?

Nein. Tools wie Figma brauchen keinen Code. Screens und Abläufe kannst du ohne Programmierkenntnisse zeichnen.

Ist ein Wireframe dasselbe wie ein Prototyp?

Nein. Ein Wireframe ist eine einfache Layout-Skizze; ein Prototyp verknüpft die Screens, sodass du durchklicken kannst.

Wie lange dauert das App Design?

Das hängt von der Zahl der Screens und der Korrekturrunden ab. Eine kleine App braucht wenige Wochen, eine größere mit Konten und Zahlungen länger. Eine belastbare Schätzung gibt es erst, wenn der Umfang klar ist.

Kann ich eine fertige Vorlage nutzen?

Für den Anfang ja. Vorlagen passen aber selten exakt zu deinem Ablauf; Marke und Kernscreens musst du anpassen.

Bei OdenaVerse ist das Design ein eigener Schritt: Ohne deine Freigabe der Screens geht nichts in den Code. Auch bei unserer eigenen App Tattoo Artist Books haben wir zuerst Screens gezeichnet und mit Leuten aus der Praxis getestet. Wenn deine Idee bereit ist, schreib uns.

Kein Code ohne Design-Freigabe

Bei uns gibt das Design deine Freigabe, bevor entwickelt wird. Beschreib deine Idee, wir schicken ein schriftliches Angebot.